14070 Ersatzneubau Freihofstrasse

Die 1909 errichteten Gebäude sind in schlechtem Bauzustand. Ausserdem erlauben Ausnutzungsre-serven einen Neubau mit mindestens 2’690 m² HNF (+ 63 %). Daher beabsichtigt die Stiftung PWG in Zürich den Ersatzneubau von preisgünstigen Wohnungen an der Freihofstrasse 30, 32, 34 und 36. Sie veranstaltete hierfür einen Gesamtplanerwettbewerb im selektiven Verfahren für die Teilnahme von sieben Architekturbüros für Neubauten, aus welchem das Büro Edelaar Mosayebi Inderbitzin Architekten als Siegerteam hervorging.

In Kohärenz zur städtebaulichen Absicht ist auch die Architektur zurückhaltend vorgesehen. Drei Elemente bestimmen den architektonischen Ausdruck: verputzte, farbige Wandflächen, Lochfenster sowie plastisch ausformulierte, aus vorfabrizierten Betonelementen konstruierte Lauben. Die Lauben sind allseitig in den Gebäudekörper eingebunden und so Teil des Volumens. Die flächigen, verputzten Wandbereiche treten in eine spannungsvolle Beziehung mit dem plastischen Relief der Lauben.

Mit dem architektonischen Ausdruck erhält das Gebäude ein eigenständiges, charakteristisches Gepräge, gleichzeitig wird ein Bezug zu den Bauten der unmittelbaren Umgebung gesucht.

Bauherr: Stiftung PWG, Zürich

Architekt: Edelaar Mosayebi Inderbitzin Architekten AG

Aufgabe H+P: Bauherrenvertreter